Strände

So finden Sie Ihren Strand auf Mallorca

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Palma de Mallorca - Mallorca

Online-Strandführer mit 375 Stränden - ständig aktualisiert und auch auf Deutsch

Wo finde ich den nächstgelegenen Sandstrand mit Duschen und Sonnenschirmverleih? Welchen Naturstrand peile ich an, wenn ich am kommenden Wochenende mit Kind und Kegel in Alcúdia verbringen will? Und wo geht es hin, wenn ich mit Freunden ein nächtliches Picknick in einer ruhigen Felsbucht plane?

 

Bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen hilft der Online-Strandführer www.platgesdebalears.com. Das Angebot richtet sich sowohl an Inselbewohner als auch an Touristen. Die Seite ist auf (gutem) Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch und Katalanisch verfügbar und beschreibt derzeit 208 Strände auf Mallorca, 92 auf Ibiza und Formentera sowie weitere 75 auf Menorca. Sie ist eine der nützlichsten und besten Websites der Inseln.


Eingerichtet wurde www.­platgesdebalears.com auf Betreiben des für die Strandsicherheit zuständigen Katastrophenschutzes (Dirección General d'Emergències) im balearischen Innenministerium. Ziel war und ist, alle für die Einsatzkräfte relevanten Informationen zu bündeln. Schnell wurde jedoch auch das touristische Potenzial der Seite erkannt. In der Folge übernahm das balearische Tourismusministerium die Finanzierung, während sich der Katastrophenschutz weiter um die Pflege der Seite kümmert.


Dazu arbeitet die Dirección General d'Emergències mit allen Kommunalverwaltungen der vier Inseln zusammen. Deren Beauftragte für Strandsicherheit sind mit PDAs oder Mobiltelefonen mit GPRS und UMTS-Verbindung ausgestattet. Damit aktualisieren sie fortwährend die Informationen über den Zustand der Strände, teilen etwa mit, ob Quallen gesichtet wurden oder zu hoher Wellengang das Baden zu gefährlich macht (rote Flagge). „Unser Hauptanliegen ist die Sicherheit," sagt der zuständige Abteilungsleiter Joan Pol. So ist ein professionelles Werkzeug entstanden, das als Schnittstelle zwischen Katastrophenschutz, Städten und Gemeinden sowie Strandgästen fungiert.


Je nach Ausgangsbasis hat der Nutzer etliche Möglichkeiten, fündig zu werden. Wer schon weiß, wohin der Ausflug gehen soll, kann sich mit der direkten Eingabe des Wunschstrandes alle Infos zur Anfahrt, Strandbeschaffenheit, Besucherzahlen usw. anzeigen lassen. Wer hingegen nur eine vage Vorstellung des Ziels hat, kann sich über die Eingabe der gewünschten Merkmale jenen Strand heraussuchen, der den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen am besten entspricht.


Oder aber man geht geografisch vor. Eine Suchfunktion mit interaktiver Karte ermöglicht alle Strände der gewünschten Gemeinde Revue passieren zu lassen. In der darauf folgenden Übersicht werden alle platges jeweils mit Foto angezeigt. Zusätzlich wird die Anzahl der verfügbaren Fotos und weitere Kurzinformationen zur Strandbeschaffenheit übersichtlich aufgelistet. Wichtige Kriterien sind etwa, ob es sich um einen Sand- oder Steinstrand handelt, ob die Umgebung urban oder ländlich und wie stark frequentiert der Strand ist, ob Behindertenzugänge vorhanden sind und der Strand eher von Einheimischen oder Touristen besucht wird.


Kommt ein Strand in die engere Auswahl, erscheinen eine de­taillierte Beschreibung sowie Informationen zur Gemeinde. Überaus praktisch ist auch die ausführliche Wegbeschreibung inklusive Karte für die Anfahrt mit dem Auto (für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fehlen leider die Informationen).


Hinzu kommen Badebedingungen für den jeweils aktuellen Tag, mit zweiwöchiger und monatlicher Wochenvorschau und Prognosen über die Gesamtsaison. Für die, die es noch genauer wissen wollen, fasst ein Steckbrief alle Informationen noch mal übersichtlich und zum praktischen Ausdrucken zusammen. Hier ist vor allem die Übersicht über die Servicedienstleistungen von Nutzen, zum Beispiel die Angaben über Picknick-Möglichkeiten, Duschen, Toiletten, Kioske und Wassersportangebote.


Schließlich ist da noch die Bildergalerie mit etlichen Fotos des Strandes aus verschiedenen Perspektiven. Und ein weiterer Zusatzgimnick: Wer mag, kann eine digitale Postkarte des Strandes an Freunde und Bekannte verschicken. Beim MZ-Test klappte das zwar nicht, aber Joan Pol versprach, sich umgehend darum zu kümmern.

Fotogalerie

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