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Simply Fosh: Lachs - stressfrei und gesund

Allemal einfacher zuzubereiten als der Wildbraten und obendrein bekömmlicher
25-12-2018 00:00
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Unser Autor kriegt dieses Lachs-Gericht in weniger als einer Stunde hin. Sie auch? Foto: MFRG

Unser Autor kriegt dieses Lachs-Gericht in weniger als einer Stunde hin. Sie auch? Foto: MFRG

Es ist eine richtig gute Idee, stressfreie Gerichte in der Hinterhand zu haben. Man hat ja nicht immer Lust, den ganzen Morgen in der Küche zu stehen, um für die Familie oder Freunde zu kochen.

Eine weitere schöne Idee ist es, ein paar fleischfreie, gesunde Optionen auf Lager zu haben, bei denen man nicht das Gefühl hat, man platzt gleich, während man von einem langen Festessen zum nächsten schwirrt. Mit seinem wunderschönen pink-orangen Fleisch, dem fleischig-saftigen Geschmack und unzähligen Gesundheitsvorteilen ist frischer Lachs die perfekte Wahl. Er ist sehr vielseitig einsetzbar und man kann ihn praktisch in jeder Form zubereiten – ob roh als leckere Sashimi, geräuchert mit unterschiedlichen Aromen, gepökelt und mit Salz mariniert, leicht gedünstet, gebraten oder frittiert. Dieser sehr ölhaltige Fisch kann der perfekte, schmackhafte Mittelpunkt jeder Weihnachtsparty sein.

In meinen Augen gibt es in Sachen ­Geschmack und Textur keinen Ersatz für saisonfrischen Wildlachs. Allein das Betrachten eines Wildlachses ist eine wahre ­Freude. Er hatte ein Leben voller Abenteuer, schwamm stromabwärts und aufwärts, ins Meer hinaus und wieder zurück, sprang Wasserfälle hinunter und aß genüsslich kleine Garnelen und andere Krustentiere, weshalb er diese wunderschöne, pink-rote Farbe und den herrlichen Geschmack entwickelt.

Leider ist es heutzutage schwierig, Wildlachs zu bekommen, gezüchteten Lachs hingegen gibt es in Mengen – er ist eine günstige Alternative. Obwohl er geschmacklich nicht so intensiv ist, ist er einfach zuzubereiten. Durch seine fettreiche Haut wird die Textur auch dann nicht zerstört, wenn man ihn etwas zu lange kocht.

Mein Rezept für gebratenen Lachs ist einfach und gleichzeitig elegant genug, um bei Einladungen damit glänzen zu können. Ich entscheide mich für dieses Rezept oftmals an Tagen, an denen ich weniger als eine Stunde fürs Kochen zur Verfügung habe.

Sie brauchen dazu Lachsfilets ohne Haut und Gräten. Ihren freundlichen Fischverkäufer können Sie sicherlich bitten, das für Sie zu erledigen – allerdings ist es auch keine schwierige Arbeit. Legen Sie einfach ihr Filet flach auf ein Brett, die Hautseite nach unten (auch wenn die Haut bereits entfernt ist). Tasten Sie mit der Hand vom Kopf des Fisches bis zum Schwanz über das Fleisch, so spüren Sie die kleinen Gräten. Dann beginnen Sie am dicksten Teil des Filets, die kleinen Gräten mit einer kleinen Zange oder Pinzette mit einem Ruck herauszuziehen. Es können 15 bis 20 solcher Gräten in einem Filet sein.

Die Mandel- und Dillkruste kann im Voraus zubereitet werden. Ich liebe dieses Rezept mit Sahne-Rosenkohl mit Sardellengeschmack sowie gekochten, neuen Kartoffeln, die es zu dieser Jahreszeit gibt. Das Essen ist schnell zubereitet, gesund und lecker. Was braucht man mehr?

Lachs in Mandel- und Dillkruste mit Sahne-Rosenkohl & Sardellen

Zutaten für 4 Personen

500 g Lachsfilet, von der Mitte geschnitten

Mandel- und Dillkruste
Ein Bund frischer Dill
150 g geschälte Mandeln
2 Scheiben altes Brot, zerkrümelt
2 EL Olivenöl
Gewürze

Alle Zutaten für die Kruste in einen Mixer geben und mehrmals mixen, bis sich eine schöne, grüne Masse bildet.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Lachs auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit der Mandelmischung ­bedecken, ein bisschen andrücken, damit die Masse am Fisch haften bleibt. 12 bis 15 Minuten backen, bis sich eine goldbraune Kruste bildet und der Fisch durch ist.

Sahne-Rosenkohl & Sardellen

400 Gramm Rosenkohl, geputzt, 20 Gramm Butter, 2 EL Sahne mit doppelter Rahmstufe, 2 gesalzene Sardellenfilets, mit Wasser abgespült. Etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzugeben.

Bringen Sie einen großen Topf mit Salzwasser zum Sieden und kochen Sie darin den Rosenkohl circa 12 Minuten, bis er schön zart ist. Abgießen und den Rosenkohl zusammen mit der Butter, den Sardellen und der Sahne in einen Mixer geben. Mixen, bis sich ein grobes Püree ergibt. Anschließend mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und servieren.

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