Nachrichten | Gastronomía

Simply Fosh: Nicht ohne meinen Apfel

Tausende von Sorten, und alle sind sie gesund: Wissenswertes rund um das Herbstobst schlechthin
23-10-2015 23:00
0 Stimmen
Früher war alles ganz einfach: Man biss in den Apfel rein. Heute macht man einen Smoothie draus.  Foto: MFRG Foto: MFRG

Früher war alles ganz einfach: Man biss in den Apfel rein. Heute macht man einen Smoothie draus. Foto: MFRG Foto: MFRG

Die weitverbreitete Popularität des Apfels zeigt sich an der unglaublichen Menge an Sorten, die man in Europa kaufen kann. Es wird geschätzt, dass auf der ganzen Welt mehr als 7.500 Apfelsorten wachsen, in verschiedenen Farben, Formen, Konsistenzen und Aromen. Der Geschmack herkömmlicher Äpfel rangiert zwischen frisch mit einem Hauch Erdbeeraroma bis hin zu stark aromatischen, nussigen und würzigen Früchten, die erst später im Jahr Saison haben.

Die Äpfel unterteilt man normalerweise in zwei Grundtypen: Speiseäpfel und Kochäpfel. Speise­äpfel sind süßer und haben einen interessanteren Geschmack, da ihre Süße durch ein wenig Säure ausgeglichen wird. Beim Kochen behalten sie gut ihre Form, deshalb eignen sie sich besonders gut für französische Apfeltartes oder die klassische tarte tatin. Kochäpfel sind größer und saurer. Aber ihre Säure wird durch das Kochen gemildert, deshalb braucht man oft doch nicht so viel Zucker, wie man anfangs dachte. Auch werden Koch­äpfel bei längerer Lagerung den Speise­äpfeln ähnlicher, da sich die Säure verflüchtigt.

Es kann zu Recht behauptet werden, dass ein Apfel am Tag gesund hält, da die Früchte viel Vitamin C enthalten, was das Immunsystem unterstützt und Cholesterin reduziert. Außerdem haben Äpfel wenig Kalorien, beugen Zahnverfall vor und sind reich an Flavonoiden, die für ihre entgiftende Wirkung bekannt sind.

Wählen Sie feste Äpfel ohne Druckstellen aus. Der alte Spruch „ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Korb" hat eine wissenschaftliche Grundlage: Äpfel strömen Äthylengas aus, was den Reifungsprozess beschleunigt. Je reifer sie sind, umso mehr Äthylen produzieren sie, was dazu führt, dass andere Lebensmittel, die in der Nähe gelagert werden, verderben.

Äpfel sind eine Grundzutat, die viele Rezepte aufwertet und die sich gut kombinieren lässt. Besonders gut passen Äpfel zu Schweine­fleisch, Kohl, Zimt, Mandeln, Haselnüssen, Safran, Brombeeren, Nelken und Salbei. Auch lecker sind sie mit Roter Bete, Hartkäse und Rhabarber. Eine wunderbare Art, die Frische des Apfels zu genießen, ist es auch, Saft aus ihm zu pressen. Hier zwei leckere Smoothies mit Äpfeln als Hauptzutat. Ein perfekter Start für einen Herbsttag!

Das Rezept: Smoothie mit Spinat, Apfel und Mandeln

Compartir en Twitter
Compartir en Facebook

Rezept-Sammlung

Suchen Sie Rezepte, indem Sie hier den Namen des Gerichts und einige Zutaten angeben