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Die Nit de l'Art in Palma wirft ihre Schatten voraus

Die wieder dreitägige Veranstaltung setzt sich diesmal unter anderem mit afrikanischer Kunst und Miquel Barceló auseinander
15-09-2019 23:00
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Am 21. September wird es abends wieder voll in den Galerien von Palma. Foto: Terrassa

Am 21. September wird es abends wieder voll in den Galerien von Palma. Foto: Terrassa

Es ist das jährliche Rendezvous der mallorquinischen Kunstszene mit dem breiten Publikum: Vom 19. bis 21. September steht in Palma wieder die Nit de l'Art an.

Das Programm startet am Donnerstag mit Vorträgen über afrikanische Gegenwartskunst (Caixa Forum, 18–20 Uhr). Am Freitag finden die Arco Gallery Walks statt, Rundgänge durch die Galerien für Fachleute. Der Samstag ist dann wie gewohnt dem breiten Publikum gewidmet, doch bevor ab 19 Uhr die Galerien zu Kunst und Häppchen laden, gibt es eine Premiere: „Cinema d'Art" im CaixaForum. Der französische Dokumentarfilmer Christian Tran bringt seinen Film „Terres Barceló" mit – eine Dokumentation anlässlich einer großen Ausstellung des mallorquinischen Künstlers Miquel Barceló in Paris. Der Trailer wird um 11.30 Uhr gezeigt, danach gibt es eine Gesprächsrunde mit Tran. Der Film in voller Länge auf Französisch mit spanischen Untertiteln ist um 17.30 Uhr zu sehen. Der in der Ardèche geborene Filmemacher ist ein Barceló-Fan. Bereits 2016 hatte der 53-jährige Tran den Film „Le Grand verre de terre" gedreht – ein längeres Interview mit Miquel Barceló.

Inzwischen steht auch fest, welche Ausstellungen in den Galerien zu sehen sind. Aba Art präsentiert Werke der Mallorquinerin Bàrbara Juan, die Galerie Addaya zeigt Claudio Correa. Bei Fran Reus gibt es Werke von Adam Cruces und José Fiol. Die Galerie Kewenig bringt eine junge deutsche Künstlerin mit afghanischen Wurzeln nach Palma: Tamina Amadyar. Die Galerie Horrach Moyá setzt im Carrer Catalunya auf Werke des chinesischen Künstlers Liu Wei und an der Plaça Drassana auf Lawrence Weiner. Kunst von Edward Lipski gibt es in der Galeria Maior, bei Pelaires stellen Angela Ferreira und Lucas Simoes gemeinsam aus. Bei Pep Llabrés gibt es Robert Ferrer zu sehen und in der Galerie Xavier Fiol das Werk „De cabeza" des Kulturprojekts Encontrados. Die Galerie Gabriel Vanrell zeigt Antoni Amat und die Galeria 6a die Ausstellung NOWI. Auch das CCA in Andratx mischt mit und präsentiert Werke des schwedischen Allrounders Joakim Eneroth.

Begleitend zu den Galerien zeigt das Casal Solleric drei Ausstellungen: „Hibridacions", ein Gemeinschaftsprojekt von zehn Künstlern, „Enfleurage" von Veru Iché und „Club Miseria" von Bel Fullana. Die 34-Jährige aus S'Horta ist auch in Can Balaguer gemeinsam mit Pedro Trotz und Saúl Sellés zu sehen. Titel: „The closing party". Im Centre Cultural Sa Nostra wird die Ausstellung „Terres Llunyanes" gezeigt und im Museum Es Baluard „On rau la realitat?", „FACES" sowie „Aforismes, notes i notes en vers d'Andreu Vidal".

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