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Die Kunst des Zwischenmenschlichen

Die Künstlerin Empar Boix zeigt in der Galerie Ahoy! in Palma ihre großformatigen Werke mit fantasievollen Wesen – und lädt Besucher ein, sich selbst zu finden
18-06-2019 23:00
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Empar Boix vor ihren musikalisch inspirierten Werken „Fly Me to the Moon

Empar Boix vor ihren musikalisch inspirierten Werken „Fly Me to the Moon" und „Bang Bang". Foto: MZ

Identitäten und ihre Grenzen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten der valencianischen Künstlerin Empar Boix, die ab kommenden Mittwoch (19.6.) in der Galerie Ahoy! in Palma de Mallorca gezeigt werden. „Ich stelle mir die Frage: Wo höre ich auf und wo beginnt die andere Person?", sagt die Künstlerin, die unter anderem in Venezuela und den Niederlanden gearbeitet hat.

Heraus kommen großformatige Bilder mit verfremdeten menschlichen Wesen. „Ich male keine konkreten Personen, aber es kommt häufig vor, dass die Betrachter meiner Bilder sich mit einem der dargestellten Wesen identifizieren", so Boix, die hauptsächlich mit Acryl, Sprühdosen und Bleistift arbeitet. „Ich finde es faszinierend, dass die Menschen sich selbst in meinen Werken entdecken."

Es ist das erste Mal, dass Boix auf Mallorca ihre Arbeiten zeigt. Unter den über 20 Gemälden befindet sich auch eine Serie, die von bekannten Musikstücken wie „Fly Me to the Moon" von Frank Sinatra oder „Bang Bang" von Nancy Sinatra inspiriert ist. „Musik ist eine eigene Form der Kommunikation, die mich schon immer fasziniert hat", sagt Boix. Ihre Arbeiten entstünden sehr intuitiv. „Ich fange immer mit einer Grundidee an, aber letztlich ist es das Gemälde, das mir sagt, wohin es möchte."

Dass sie hauptsächlich weibliche oder zwitterartige Wesen malt, sei eher Zufall. „Wahrscheinlich sind mir weibliche Wesen einfach näher als männliche."

Galerie Ahoy!, C/. Concepció, 6, Palma, Vernissage: 19.6., 19-21 Uhr

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