Wandern

Tour beim Kloster: Schattige Wanderung

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Escorca - Mallorca

Eine Rundtour durch die Steineichenwälder beim Kloster Lluc

ROLAND OTTO

 

Die leichte Wanderung beginnt am Parkplatz des Refugi de Son Amer. Dort verweist ein Schild „GR 221, Binifaldó, Refugi Pont Romà, Pollença“ auf einen Weg. An dieser Stelle befindet sich auch eine Tafel „Ruta de Pedra en Sec“ mit einer Karte. Man folgt weiter den Beschilderungen wie oben und gelangt dann nach einem Holztor zur Landstraße Ma-10, quert diese, erreicht rechts danach eine kleine Brücke, biegt dort erst rechts und sogleich links ab.

 

Ein breiter Weg führt nun leicht ansteigend (Pfostenpfeile) zu einem Mauerdurchlass, bei dem sich ein Schild „GR 221, Binifaldó, Refugi Pont Romà“ befindet. Hinter der Bresche verläuft dann eine Forstpiste durch einen schattigen Steineichen- und Kiefernwald leicht nach oben. Man passiert einen Köhlerplatz, folgt Pfostenpfeilen und gelangt auf dem nun teils gestuften, etwas steileren Steig zunächst zu einem Weg und dann sogleich zu einer breiten Waldpiste, die gequert wird (Schild „GR 221, Binifaldó, Refugi Pont Romà, Pollença“).

 

Auf einem breiteren Pfad ist dann (Pfostenpfeile) rund 25 Minuten nach Tourstart die Ermita de Son Amer erreicht. Die kleine, nicht zugängliche Kapelle stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Inschrift auf einer Keramikkachel ist zu entnehmen, dass sie im Jahr 2006 im Auftrag des Consell de Mallorca restauriert worden ist. Dabei wurden auch die umliegenden Terrassenmauern erneuert. Weiter geht es von der Ermita auf einem Weg, der wenig später zu einer breiten Forstpiste führt, auf die links (Schild „GR 221, Binifaldó, Refugi Pont Romà,Pollença“) abgebogen wird.

 

Rechts befindet sich wenige Schritte entfernt die Quelle Font de s‘Ermita. Der breite Waldweg führt dann relativ steil aufwärts. Man bleibt beim Aufstieg immer auf der Hauptpiste (Pfostenpfeile), gelangt bei dem Schild „Mirador“ zu einer Wegteilung und biegt dort links ab. Auf einem Forstweg wird dann eine Aussichtsplattform mit einem Holzgeländer erreicht, wobei die Gehzeit von der Ermita rund eine Viertelstunde betragen hat. Der Ausblick von hier oben ist fabelhaft. So sind der Puig de Massanella, der Puig d‘en Galileu, der Puig Roig, der Puig Caragoler de Femenia und das Meer bei der Cala de sa Calobra zu erkennen.

 

Auch das Kloster Lluc ist von hier besonders schön zu sehen. Anschließend begibt man sich wieder zurück zu der Weggabelung und folgt dann links der ­Beschilderung „GR 221“, nimmt wenig später bei einer Steinpyramide und einem Pfostenpfeil den rechten Abzweig und gelangt kurz darauf zu dem Sattel Coll Pelat. Hier befindet sich eine Mauer, die auf einer hohen Holzleiter überstiegen wird. Die Gehzeit von dem Mirador bis hier hat rund fünf Minuten betragen.

 

Man folgt nun geradeaus dem Schild „GR 221, Binifaldó, Refugi Pont Romà“, das sich noch vor der Mauer befindet, und einem Pfostenpfeil und gelangt auf einem breiten Weg nach etwa 150 Metern zu einer Wegteilung. Hier wird jetzt links auf eine breite Piste abgebogen. Rechts verläuft der GR 221 weiter in Richtung Pollença. Eine teils steile Forstpiste führt nun talwärts.

 

Man folgt einer roten Markierung, bleibt immer auf dem Hauptweg (Steinmännchen, Steinpyramide), gelangt dann zu einem großen Köhlerplatz mit einer Hüttenruine und danach zu einer Kreuzung, bei der rechts (Steinmännchen) abgebogen wird. Hier befindet sich auch eine Tafel „Volta sa Moleta de Binifaldó“. Die Gehzeit vom Coll Pelat hat rund eine Viertelstunde betragen. Man biegt also auf der Kreuzung rechts und etwa fünf Meter weiter bei einer Mauer links ab.

 

Wenig später wird ein Köhlermeiler ­passiert, bei dem sich ein Pfostenpfeil befindet. Geradeaus beginnt einige Meter weiter eine teils gepflasterte Piste, die an einer síquia (Wasserrinne) vorbeiführt. Der breitere Pfad verläuft dann in leichtem Auf und Ab durch einen Steineichenwald. Man kommt an einem Aussichtspunkt mit Geländer vorbei, von dem ein imposanter Blick auf die Gipfel Puig Caragoler des Guix, Puig des Grau, Puig de n‘Alí und Es Frontó möglich ist. Nachdem der Wanderer einen Köhlerplatz mit Hütte passiert hat, gelangt er zu einer breiten Asphaltpiste, bei der sich eine Tafel „Itinerari – Ausflugsroute“ befindet.

 

Links wird dann sogleich Es Menut erreicht. Hier unterhält das Umweltministerium der Balearen eine Baumschule, in der Jungpflanzen gezüchtet und Samen von endemischen Pflanzen gesammelt werden. Weiter geht es von Es Menut auf der Asphaltpiste, die an einem restaurierten Kalkofen und am Kreuz Creu de Menut vorbeiführt und auf der man dann zur Ma-10 gelangt. Der Wanderer biegt nun links ab und gelangt am Rand der Landstraße nach etwa 50 Metern zu einer Stelle, bei der er rechts abbiegt (Schild „Santuari de Lluc“) und dann auf einer Leiter ein Tor übersteigt.

 

Die Gehzeit von dem Abzweig mit der Tafel „Volta sa Moleta de Binifaldó“ hat rund 20 Minuten betragen. Eine breite Piste führt nun teils steil abwärts. Nach rund einer Viertelstunde gelangt man zu einer Holzbrücke. Hier befindet sich links ein Fußballplatz, der längs gequert wird. Danach ist eine Fahrbahn erreicht. Hier wird links und gleich rechts auf einen Fußgängerweg abgebogen. Nach wenigen Schritten quert man dann bei dem Schild „GR 221, GR 222, Refugi de Son Amer, Pollença“ die Straße Ma-2140 und übersteigt (Pfostenpfeile) auf einer Leiter ein Tor.

 

Eine breite Piste führt dann in Richtung der Mühle Molí de Lluc. Nach einem Pfostenpfeil schraubt sich ein Steig in einigen Kehren nach oben. Man passiert ein Holztor, folgt dort dem Schild „GR 221, GR 222, Refugi de Son Amer“ und gelangt rund 20 Minuten nach dem Fußballplatz zum refugi. Von dort zeigen dann die Schilder „GR 221/GR 222, Pollença, Caimari“ den Weg zum Parkplatz des Refugi de Son Amer, der in rund fünf Minuten erreicht wird.

 

Wegstrecke 7 km (Rundtour)

 

Nettogehzeit rund 2 Std.

 

Höhenunterschied 145 m

 

Schwierigkeitsgrad **

 

Anfahrt von Palma: Auf der Ma-13 bis Inca. Dort auf der Ma-2130 und Ma-10 bis zum Parkplatz des Refugi de Son Amer.

 

Schwierigkeitsgrad: Leichte Wanderung auf steinigen Pfaden, breiten Waldwegen und Asphalt. Lange Abschnitte verlaufen durch schattige Steineichenwälder.

 

Ausrüstung: Leichte Wanderschuhe, Wasser, Proviant, Sonnenschutz.

 

Einkehr: Bar und Restaurant Coll de sa Bataia auf dem Coll de sa Batalla. Öffnungszeiten: täglich 8–20 Uhr. November, Dezember, Januar: montags geschlossen.

 

Diese Wanderung wurde am 16.06.2016 veröffentlicht. Die Vorstellung der Route erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen des Autors. Die Benützung geschieht auf eigenes Risiko. Soweit gesetzlich zulässig, wird eine Haftung für etwaige Unfälle und Schäden jeder Art aus keinem Rechtsgrund übernommen.

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