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Restaurant Rotana

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Restaurant Rotana

C/. San Magín, 58, Palma
Palma de Mallorca - Mallorca

Tel.: 971-28 60 78

Wer das Rotana betritt und dort speist, begibt sich in eine andere Welt, riecht die Düfte und Gewürze des Orients und erfreut sich an der prachtvollen Dekoration, die Besit- zer Mamdouh Aiad aus vielen ara- bischen Staaten zusammengetragen hat, als er das schöne Lokal eröffne- te. Kulinarisch gilt die libanesische Küche als eine der besten der Welt, und sie hat auch andere Küchen der Region und des Mittelmeers be- einflusst. Dabei ist sie bei Weitem nicht so exotisch, wie man denken könnte und vor allem: „nicht scharf, sondern aromatisch“, wie Mamdouh Aiad versichert.

Die orientalische Schlemmerei beginnt natürlich mit den berühm- ten Mezzes, der libanesische Ver- sion der Tapas, von denen es im „Rotana“ 30 Varianten gibt, al- lein rund 20 davon vegetarisch. Es munden beispielsweise Hummus (gewürzter Kichererbsenbrei mit Sesamöl), Moutabal (Auberginenmus), Falafel (vegetarische Kichererbsen-Frikadellen mit Koriander und Zwiebel), Tabouleh (Petersilien-Tomaten-Minz-Salat), Moudardara (Linsen-Reis-Gericht mit Petersilie, Kreuzkümmel und frittierten Zwiebelringen) oder Laham Sambousek (Lammhackbällchen mit Pinienkernen). Ein idealer Start, perfekt zum Teilen und als üppige Kombination sogar ausreichend für den normalen Hunger (beispielsweise acht Mezzes für zwei Personen: 32 Euro).

Berühmt sind die Libanesen aber auch für ihre Schmorgerichte sowie Lamm-, Huhn- und Rindfleisch vom Grill, gewürzt mit Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander oder der allgegenwärtigen Petersilie (ab 15 Euro). Mit herzlich-orientalischer Gastfreundschaft umsorgen Aiad und sein Team die Gäste bis hin zum abschließenden Tee, der in einer schönen Kanne und mit viel frischer Minze serviert wird. Dazu passt noch eine der süßen Gebäck-Varianten, die dekorativ und verlockend eine große Etagere füllen, und eine Shisha (Wasserpfeife), die man auf der Terrasse genießt, mit Blick ins lebendige Santa Catalina-Viertel. Mittags kann man zwischen zwei Menüs für 15 oder 18 Euro wählen. Auch Wein ist hier kein Tabu, ganz im Gegenteil. Im Libanon ist der Christenanteil in der Bevölkerung sehr hoch, und die Weinkultur hat eine lange Tradition. So lässt sich aus 20 libanesischen Weinen wählen, die alle einen Versuch wert sind.

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