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Simply Fosh: So backen Sie Zimtsterne, Lebkuchen und Turrón

Weihnachtszeit ist Naschzeit für MZ-Autor Marc Fosh. Damit Klassiker wie Zimtsterne oder Lebkuchen gelingen, gilt es, nur auf wenige Kleinigkeiten zu achten. Auch die spanische Süßigkeit Turrón ist kein Hexenwerk
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Hübsch verzierte Lebkuchenplätzchen schmücken jeden Gabentisch. Foto: Mfrg

Hübsch verzierte Lebkuchenplätzchen schmücken jeden Gabentisch. Foto: Mfrg

Ich liebe die Aromen in der Küche zur Weihnachtszeit. Der Duft nach Gewürznelken, Zimt, Ingwer, süßen Wein, Orangenschale und Schokolade. Er ist so gut, dass er abgepackt und verkauft werden sollte!

Ohne das traditionelle Weihnachtsgebäck wäre Weihnachten nicht dasselbe für mich. Zimtsterne, Bisotti und Lebkuchenplätzchen – mein absoluter Favorit. Sie haben einen besonderen Platz in meinem Herzen, weil ich sie als Kind so geliebt habe. Sie sind einfach, köstlich und es macht Spaß, sie zuzubereiten. Aber nicht alle Lebkuchenplätzchen werden auf dieselbe ­Weise zubereitet. Damit sie also auf jeden Fall gelingen, hier ein paar einfache Tipps.

Zum einem sollte die äußere Textur der Plätzchen leicht knusprig und das Innere weich, fast kuchenartig, sein. Und wie alle ausgestochenen Plätzchen sollten sie während des Backens ihre Form behalten. Zum anderen sollten sie süß, aber auch würzig schmecken und ein schönes Melasse-Aroma haben. Im Grunde genommen sollten sie einfach weihnachtlich schmecken.

In Spanien gibt es zur Weihnachtszeit Süßes mit Aromen nach Anissamen, Zimt, Sesam, Mandeln und süßen Wein aus ­Málaga. Viele der Kuchen und Brote haben fast einen nahöstlichen „Touch", beeinflusst durch die jahrhundertelange maurische Herrschaft. Und Weihnachten wäre nicht Weihnachten ohne Turrón. Es gibt ihn in den verschiedensten Herstellungsvarianten und er wird Gästen nach dem Essen zu Kaffee und Likör oder „Cava", dem spanischen Schaumwein (ähnlich Champa­gner), gereicht. Die beiden ursprünglichen Turrón-Arten stammen aus Jijona und Alicante, zwei Städte in Südspanien. Sie gehören zu den bekanntesten des Landes und haben ­sogar das Herkunftszertifikat „­Denominación de Origen". Der Turrón de Alicante ist ein harter Turrón aus einer harten Honig-Zucker-Eiklar-Masse mit ganzen Mandeln. Der Turrón aus Jijona wiederum ist ein weiches, leicht fettiges Gemisch aus gemahlenen Mandeln, Honig, Zucker und Eiklar. Die beiden gelten als die Klassiker, jedoch gibt es auch Turrón mit Schokolade, getrockneten Früchten, Erdnüssen, Wal­nüssen, Pinienkernen und manchmal sogar mit Whisky. Man kann ihn das ganze Jahr über kaufen, aber 60 Prozent der Gesamtproduktion wird zur Weihnachtszeit verzehrt. Das sind ziemlich viele Nüsse!

Das Rezept: Weihnachtliche Lebkuchenplätzchen

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