Spanferkel aus dem Ofen – ein Hauch Zitrone gehört dazu

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Spanferkel aus dem Ofen – ein Hauch Zitrone gehört dazu
Gesendet von: mallorcaZeitung

Wer „lechona“ mag, der mag die deftige Mallorca-Küche. Hier auf der Insel wird das Spanferkel normalerweise im Ofen zubereitet. Die Zitrone spielt dabei eine „saure Rolle“, aber sie ist wichtig, denn sie macht das Fleisch zu einem köstlichen Leckerbissen.

ZUTATEN:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronen
  • Schweineschmalz
  • Rosmarinzweige
  • Cognac
  • Whisky

Lassen Sie sich das Fleisch gleich beim Metzger in mundgerechte Stücke schneiden und legen Sie es dann auf ein Backblech. Ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen, Saft von zwei Zitronen darüber geben sowie Zitronenstücke zwischen die Fleischstücke legen. Damit das Aroma der Zitrone gut in das Fleisch einziehen kann, bereiten viele es schon einen Tag vorher zu und lassen das Spanferkel über Nacht im Kühlschrank „ziehen“.  Mantega de cerdo brauchen Sie auch. Das ist Schweineschmalz. Ein paar Flocken zwischen das Fleisch legen, einige Rosmarinzweige dazu – und nun haben Sie Pause, denn gut zwei Stunden sollte das Fleisch bei rund 180 Grad in Ruhe im Ofen schmoren.

Die Mallorquiner geben gerne zum Ende der Garzeit einen Schuss Whisky oder Cognac dazu, um dem Fleisch den letzten Schliff zu geben. Auch ein bisschen Bier ist nicht schlecht, denn das macht die Kruste knusprig.

Während das lechona im Ofen schmort, können Sie die Beilage zubereiten. Frittierte Kartoffeln sind einfach göttlich als Begleitung. Die schälen sie und schneiden Sie gleich in kleine Stücke. Im Topf Olivenöl erhitzen und die Kartoffelstücke goldgelb frittieren. Sie werden, sobald das Fleisch zart ist, über das Spanferkel gegeben.

Das Rezept wurde eingereicht von MZ-Leserin Andrea Hunkemöller
 

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